Kundenecho

Die Hotelfachschule Genf schult ihre Studenten in Bürosoftware mit MEDIAplus eLearning

Interview mit Corinne Leuba, Trainerin und Leiterin im Bereich Bürosoftware


1/ Würden Sie uns bitte kurz Ihre Schule vorstellen und Ihren Aufgabenbereich beschreiben?
Die EHG - "Ecole Hôtelière de Genève" (Hotelfachschule Genf) - ist eine Fachhochschule mit Diplom für Hotelfach und Gastronomie. Unsere Studenten sind dazu berufen, Führungskräfte in den Bereichen des Hotelgewerbes, der Gastronomie sowie im Dienstleistungssektor zu werden (Banken, Fremdenverkehrsbüros, Versicherungen...). Sie erhalten eine umfassende Ausbildung, einschließlich Unterricht in Buchhaltung, Bürosoftware, Personalverwaltung, Marketing..., zusätzlich zu allen fachspezifischen Kursen im Bereich des Hotelfachs. Der Unterricht ist klar auf Management ausgerichtet. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ehg.ch.
Ich bin Trainerin für Bürosoftware und Leiterin dieser Abteilung.


2/ Wie waren Ihre Bürosoftwarekurse vor der Verwendung von MEDIAplus eLearning organisiert und welche Gründe haben Sie dazu bewegt, diese umzugestalten?
Die EHG hat die Organisation ihrer Bürosoftwarekurse nicht verändert. Es gibt Kurse wie "Word Anfänger im 1. Semester" (16 Kursstd.), "Word Fortgeschrittene im 2. Semester" (36 Kursstd.), "Excel Anfänger im 2. Semester" (36 Kursstd.) oder "Excel Fortgeschrittene im 4. Semester" (36 Kursstd.). Wir haben uns jedoch dazu entschlossen, das E-Learning als zusätzliches Tool zur Verbesserung zu nutzen, um so die heterogenen Vorkenntnisse im Bereich Bürosoftware, die auf den unterschiedlichen Background unserer Studenten zurückzuführen sind, auszugleichen.


3/ Was hat Ihnen an MEDIAplus eLearning gefallen? Und welches System haben Sie konkret umgesetzt? Betrifft der Unterricht alle Studenten? In der ganzen Schweiz? Schulen diese sich von ihrem PC aus? In einem Ressourcenzentrum? Oder von zuhause aus?
Ich habe mich aufgrund seiner einfachen Bedienung, seiner großen Auswahl an Programmen und verschiedenen Niveaus und wegen der 3-jährigen Nutzungsdauer für MEDIAplus eLearning entschieden. Ich biete den Studenten ein Lernprogramm an, das ich speziell für den Unterricht jedes Semsters zusammengestellt habe, sowie Kurse für die Migration zu Office 2007. Nach dem Einstieg in dieses Programm sollen die Lernenden das E-Learning außerhalb des Unterrichts nutzen, um ein Thema zu wiederholen oder selbstständig zu vertiefen (jeder besitzt einen Laptop). Anfangs stellte ich es allen Studenten zur Verfügung, aber nachdem ich festgestellt hatte, dass es viele nach dem Startprogramm nicht mehr weiter verwendeten, biete ich es nun zur freien Wahl an. Seit diesem Semester frage ich die Studenten, ob sie vorhaben, dem Kurs Zeit zu widmen und stelle es nur noch den motivierten Lernenden zur Verfügung. Die meisten Studenten wollen es jedoch gerne nutzen.


4/ Welche Art von Betreuung haben Sie für die Studenten ausgewählt und warum? Wie darf man sich diese vorstellen?
Wie ich schon erwähnt habe, sollen die Studenten das E-Learning zusätzlich zum Unterricht nutzen. Sie können mich bei Problemen mit der Handhabung und bei Fragen zu konkreten Punkten jedoch stets kontaktieren. Ich verwende derzeit noch nicht die Evaluationsprogramme, aber ich schließe nicht aus, dies in Zukunft zu tun.


5/Sie haben das System nun mehrere Monate lang verwendet, welche Bilanz ziehen Sie? Sind Sie mit dem Tool zufrieden? Wie reagieren die Benutzer?
Diejenigen, die es benutzt haben, scheinen sehr zufrieden zu sein. Wir haben vor, diese Fragen in unseren halbjährlichen Beurteilungsfragebogen aufzunehmen. Ich habe Übungen (bzw. Ressourcen) zu verschiedenen Modulen hinzugefügt und will das bei allen Modulen machen, da ich glaube, dass man nach einer erfolgreich durchgeführten Aufgabe oder eines Moduls nicht unbedingt alle Kenntnisse erworben hat, die man für die Arbeit im Alltag braucht.


6/ Und welche Ratschläge können Sie zum Schluss den Schulungsleitern mitgeben, die E-Learning in ihren Unterricht integrieren möchten?
Man sollte nicht glauben, dass das E-Learning einen Tutor ersetzen kann. Wenn es nicht als Zusatzmaßnahme angeboten wird, wie in der EHG, sollte ein Follow-up bzw. eine ständige Betreuung gewährleistet sein, oder es sollten häufig Evaluationen durchgeführt werden. Die Verantwortlichen, mit denen ich vor meinem Entschluss sprach, hatten mich schon vorgewarnt, dass das hauptsächliche Problem die dauerhafte Motivation der Lernenden wäre. Das Erstellen der maßgeschneiderten Programme beansprucht zu Beginn viel Zeit. Ich würde darum empfehlen, sich an die benutzerfertigten Programme zu halten, wenn der Kontext es erlaubt. Die Aufgaben (bzw. Ressourcen), die ich zur Vervollständigung der Module für unabkömmlich halte, sind ebenfalls zeitaufwendig.
Ich habe es einer Schulungsleiterin des IKRK (Internationales Komitee vom Roten Kreuz) für den Fernunterricht empfohlen, da ich glaube, dass MEDIAplus in diesem Kontext sehr leistungsstark ist.


Wenn Sie mehr Informationen zu ENI und MEDIAplus eLearning wünschen
kontaktieren Sie uns: mediaplusDE@eni.fr