Kundenecho

Im Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und ländliche Angelegenheiten wird eine E-Learning-Maßnahme eingerichtet

Das französische Landwirtschaftsministerium hat in seinen Landesämtern eine Testeinrichtung zu Online-Schulungen gegründet, um seine Behördenangestellten im Umgang mit Bürosoftware zu schulen. Dafür hat das Ministerium die MEDIAplus eLearning-Lösung von Editions ENI gewählt. Im Rahmen dieses Projekts hat das Ministerium eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die die beste Verfahrensweise und sämtliche Faktoren, die zum Erfolg eines solchen Projekts beitragen, abwägen soll.


Abwägen sämtlicher Aspekte
Das französische Ministerium für Landwirtschaft beschäftigt mehr als 15 000 Behördenangestellte, die in einer Zentralabteilung und mehr als hundert Landesämtern auf dem gesamten Gebiet verteilt sind.


Mit der MEDIAplus eLearning-Lösung von Editions ENI wurde kürzlich eine Testeinrichtung für Online-Schulungen zu Bürosoftware (ein Bildungsbereich, der im Ministerium einen wichtigen Platz einnimmt) für alle Angestellten der Zentralabteilung und von dreizehn Landesämtern gegründet. Ihr Ziele: besserer Einbau der Schulungszeit in die Arbeitszeit (35 Stunden), individuell angepasste Schulungen für jeden Lernenden, bessere Einsatzplanung der Trainer, neues Interesse der Lernenden wecken usw.
"Wir haben eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich aus den Schulungsleitern der verschiedenen Landesämter, Trainern und Informatikern zusammensetzt, um alle Aspekte abzuwägen, die bei der Einrichtung eines E-Learning-Systems berücksichtigt werden müssen", erklärt der Projektleiter. "Wir wollten den verschiedenen Instanzen des Ministeriums keine Software zur Selbstschulung liefern, ohne dass wir uns zuvor alle wesentlichen Fragen gestellt haben", fügt er hinzu.


Zu diesem Denkvorgang gehört die Frage nach dem Platz von E-Learning in der allgemeinen Schulungsarchitektur, die Einbettung der Selbstlern-Software, die organisatorischen Aspekte, der Ort der E-Schulungen, deontologische Gesichtspunkte usw.

Eine Einrichtung, die mit den Bedürfnissen der Lernenden im Einklang steht
Diese Überlegungen haben die großen Leitlinien für die Implementierung der E-Learning-Einrichtung im Ministerium determiniert. Nach einer Testphase, die in einigen Landesämtern durchgeführt wird, sollen diese Leitprinzipien bestätigt werden, um dann auf alle Landesämter ausgedehnt zu werden. Die Schulungen finden in einem Ressourcencenter statt, wobei sich später die Möglichkeit eines Zugangs über den Arbeitsplatz bietet. "Wir haben es bevorzugt, die Schulungen im Ressourcencenter und nicht am Arbeitsplatz zu starten, weil uns wichtig erschien, dass sich die Lernenden unterstützt fühlen und nicht den Eindruck haben, sich selbst überlassen zu sein. Vor allem anfangs, wenn sich der Lernende mit diesem neuen Tool vertraut machen muss", erläutert der Projektleiter.


Die Wahl der Selbstlern-Lösung ist für den Erfolg einer E-Schulung ausschlaggebend. Sie muss sich wirklich den Bedürfnissen der Lernenden anpassen. "Wir haben uns für MEDIAplus eLearning von Editions ENI entschieden, weil der Lernende im realen Umfeld der Anwendung arbeitet. Es handelt sich nicht um eine Simulation. Der Lernende ist direkt in Word, Excel... und kann alle Funktionen der Anwendung verwenden. Das ist für eine effiziente Schulung sehr wichtig."
"Die Teilnahme am E-Learning-Programm beruht auf freiwilliger Basis. Wir raten den Landesämtern dazu, ein Reservierungssystem einzurichten, das leicht und praktisch für die Benutzer ist."


Die Arbeitsgruppe empfiehlt außerdem, maximal 2 Schulungsstunden pro Modul einzukalkulieren, mit einem Rhythmus von mindestens einem Modul pro Woche und rät dazu, den für das Programm vorgesehenen Zeitraum einzuhalten, damit zwischen den Sitzungen eine Kontinuität gewahrt wird. Es wurden zwei Lehrpläne erstellt: einer zur Einführung und einer zur Perfektionierung. Für jede Softwareanwendung wurde ein Grundwissensstand definiert, den jeder Angestellte mindestens haben sollte, eine Art "Pass". Für die Anfänger beginnt die Schulung mit einer Präsenzphase, in der das Ziel der Schulung sowie die Benutzeroberfläche von MEDIAplus eLearning erklärt und die Elementarkenntnisse nahe gebracht werden. Danach führen die Lernenden ihre Trainingsprogramme und die Programme zur Wissensbestätigung im Ressourcencenter aus. Falls Wissenslücken auftreten, haben sie die Möglichkeit, gewisse Aufgaben mit einem Trainer im Präsenzunterricht durchzugehen.


Die Programme für Fortgeschrittene sind etwas themenbezogener ausgerichtet, wobei auch hier die Schulung mit einer Präsenzphase beginnt, in der die Benutzeroberfläche von MEDIAplus eLearning vorgestellt wird. Daraufhin durchlaufen die Lernenden einen Evaluationstest, bei dem ihre Vorkenntnisse hinsichtlich des verlangten Grundwissens geprüft werden. Anschließend absolvieren sie ihr individuelles Training sowie den Wissensbestätigungstest. Die Lernenden können nach Wunsch bestimmte Aufgaben im Präsenzunterricht wiederholen, der in themenbezogene Sitzungen aufgegliedert ist.


Nach Abschluss seines Programms, wenn der Lernende seinen so genannten "Lernvertrag" eingehalten hat, das heißt wenn er alle ihm zugewiesenen Assessment- und Trainingsprogramme gemeistert hat, hat er Zugang zu einem vollständigen Programm bezüglich der Anwendung. Sämtliche Funktionen stehen ihm zur Verfügung. Es wurde entschieden, dass die Ergebnisse persönliches Eigentum des Lernenden sind und in keinem Fall den Vorgesetzten unterbreitet werden dürfen. "Der Lernende darf keinesfalls die Befürchtung haben, seine Ergebnisse könnten in seine Benotung eingehen. Wir wollten ebenfalls vermeiden, in eine Art Schulsystem zu verfallen. Ziel ist es nicht, beim Assessment alles hundertprozentig richtig zu haben, sondern seinen wahren Wissensstand zu erfahren, um ein individuell angepasstes Trainingsprogramm erhalten zu können."


Für die Tutoren wurden mehrere Aufgaben definiert: Diese umfassen einerseits das Training im Präsenzunterricht, und andererseits die Betreuung während des E-Learnings. "Wir denken, dass die Gegenwart eines Tutors für einen erfolgreichen Einstieg sehr wichtig ist. Danach werden die Lernenden schnell autonom und die Rolle des Begleiters ist nicht mehr so gravierend."


Nach Ablauf der ersten E-Schulungen soll eine Bilanz gezogen werden, um die Einrichtung eventuell abzuwandeln und sie dann auf die gesamten Landesämter zu erweitern.


Das E-Learning nimmt im Ministerium für Landwirtschaft seinen Platz ein...


Wenn Sie mehr Informationen zu ENI und MEDIAplus eLearning wünschen
kontaktieren Sie uns: mediaplusDE@eni.fr